Tod und Trauer – Sterbebegleitung

Einen geliebten Mensch auf seinem letzten Weg zu begleiten, ist eine große Herausforderung. Ganz wichtig ist es dabei auch, GUT FÜR SICH SELBST ZU SORGEN. Vielleicht wechseln Sie sich mit anderen Angehörigen bei der Begleitung ab. Gehen Sie ab und zu aus dem Zimmer. Atmen Sie tief durch; bewegen Sie sich. Vergessen Sie essen und trinken nicht. Setzen Sie sich bequem hin und legen Sie zwischendurch auch mal die Füße hoch.

Der Kontakt zu sterbenden Menschen (besonders mit Demenz) geschieht über alles sinnlich Erlebbare:

– Auch wenn Worte nicht mehr verstanden werden können, die vertraute Stimme gibt Sicherheit.

– Musik, ob gesummt, gesungen, mit einem Instrument oder von der CD, kann Angst nehmen.

– Berührung mit den Händen (beim Schweiß abwischen, streicheln, im Arm halten) signalisiert: Du bist nicht allein.

– Den Mund befeuchten mit einem Lieblingsgetränk (z.B. Bier) erinnert an den Geschmack des Lebens.

– Warmes Licht im Raum unterstützt das zur Ruhe kommen.